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Testimonials

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…Ihre experimentellen Holzschnitte entwickelt die Künstlerin zunächst aus ihrer eigenen malerischen Sicht heraus, entschlackt sie dann von informellem Duktus, präzisiert sie, … Die gewählte Räumlichkeit, sei sie auch noch so gedrängt, prüft unsere eigene Fantasie… Michaela Buchheister, ART Profil, Heft 124-2018

Im Wesentlichen scheint es, als wolle die Künstlerin hier zwei Grundelemente miteinander zu Deckung bringen: Das eine ist der Raum, das andere das Licht. Der Raum, das sind die geometrischen Grundstrukturen des Bildes, die manchmal mehr, manchmal weniger betont werden. Der Raum schafft Ordnung, verleiht Festigkeit und bildet so eine Art Bühne für sich plötzlich ereignende Erscheinungen, die man als Lichtimpulse deuten könnte. Der Raum und das Licht sind die beiden Grundelemente, die Marlis G Schill in jedem ihrer Werke neu ausbalanciert. Dr. Helmut Orpel, Vernissage Galerie Böhner, April 2017

…Schiffsartige, boothafte Formen kommen in ihren abstrakt expressionistischen Bildern öfter vor. Neben den schnell trocknenden Acrylfarben nimmt Marlis G Schill Pastellkreide, Wellpappe und Bitumen zur Hand. Das schwäbische ‚Trialen’, die Laufnasen ist ein häufig wiederkehrendes Mittel ihrer Malerei. Auch Materialbilder mit Steinmehl, Erde, Sand, Beton oder Kaffee entstehen in ihrem Atelier. .. In den Techniken Holz- und Linolschnitt hat sie hohe Fertigkeiten erlangt…

Martin Bernklau

Das Atelier als Lebens(t)raum’ Stuttgarter Zeitung/Filderzeitung, 23.05.2013

Marlis G Schills Bilder wirken auf mehreren Ebenen dialogisch. Zum einen entwickeln sie eine Art Wechselspiel zwischen dem Material und der Idee. Hier spielen nicht nur die Malfarbe und die Leinwand eine Rolle. Es kommen dabei auch Collageelemente, Sand und Asche ins Spiel. Zum anderen ist es der Betrachter, der eingeladen ist, seinen eigenen Zugang zu diesen Bildinhalten zu finden. Wie bei der anspruchsvollen Kunst generell üblich, ist die Bildwirkung ambivalent und kann unterschiedlich interpretiert werden.

Dr. Helmut Orpel

Kunsthistoriker, Vorwort zum Katalog Unterwegs/Verwurzelt, Juli 2015

…Marlis G Schill regt die Entdeckerfreude des Betrachters mit verschiedenen Materialien an. Sie verwendet Sand, Asche, Bitumen und Eisenoxid, sogar ein Stück Lauch kam zum Einsatz. …Als Betrachter sucht man stets nach etwas, das in einem selbst einen Widerhall oder einen Reiz hervorruft, also letztlich auch Spuren hinterlässt. Eben dies vermögen die Bilder, wenn man sich darauf einlässt, die verborgenen Botschaften aufzuspüren… Es sind abstrakte Kompositionen, welche dem Betrachter ruhige und unruhige oder bewegte Flächen anbieten, in denen er hier und da seine eigenen innern Bilder finden mag…

Gabriele Pfaus-Schiller

„Grauzonen offenbaren ein reiches farbiges Innenleben“, Gäubote, 10.02.2014

…In Dämmerung an der Mole scheinen in Acryl auf Malplatte die Qualitäten auf, die die Mehrzahl der großformatigen Werke der Malerin prägen. Ein lyrisch-abstraktes, dynamisch-vitales Spiel mit filigranen und kraftvollen Linien, durchscheinender und monochromer wirkender Flächen, der Griff in Teilchenbeschleuniger und Alchemistenküche der Farbe an sich, ihrer Klänge, kontrastreichen Kompositionen, geistigen und emotional-sinnlichen Potenzen…

Rüdiger Schwarz

„Auf der lustvollen Spielwiese der Kunst“, Gäubote, 07.10.2014

…Marlis G Schill ist es ein Anliegen, mit ihrer Kunst Gutes zu tun. Seit vielen Jahren spendet sie einige ihrer Werke regelmäßig für Versteigerungen. Der Erlös geht an Kinderhilfsprojekte im In- und Ausland.

Alexandra Kratz

„Mit Kunst Gutes tun“, Stuttgarter Zeitung/Filderzeitung, 26.03.2015

Besonders die meisterhaften Holzschnitte von Marlis G Schill haben m.E. in den bisherigen Ausstellungen hier in Mannheim noch nicht die gebührende Berücksichtigung gefunden. Prozesshafte Auseinandersetzung und permanenter Dialog mit dem Material stehen im Vordergrund. Hier tritt deutlich hervor, wie sensibel die Künstlerin dabei auf ihren hölzernen Druckstock eingeht, dessen stoffliche Energie im fertigen Druck voll zur Geltung kommt.

Dr. Helmut Orpel

Vernissagerede zur Eröffnung der Einzelausstellung am 23.04.2016