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Testimonials

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“ … diese Stärke der Bäume bringt Schill auf die Druckplatte. … Ganz links in der Ecke der Klostergalerie hängt ein Druck, der besonders beeindruckend ist. Eine Dokumentation der ‚Schwäche‘ der Künstlerin, der Pollenallergie. Das Bedrohliche der Allergie – perfekt umgesetzt in einen klaren schwarz-weiß Kontrast. …“ Jürgen Lück, Schwarzwälder Bote, 07.06.2018

“ … Schills Bäume sind fast ausnahmslos frei von Blättern. … Vom grünen Blattwerk befreit offenbaren die Bäume eine erstaunliche Ähnlichkeit zur menschlichen Figur. … In ‚Weit‘ hat der Baum zwar keine menschliche Gestalt, aber scheinbar eine Seele. Einsam vor tristgrauer Landschaft schmiegt er sich an den Bildrand und fällt damit in doppeltem Sinn aus dem Rahmen. …“ Dunja Bernhard, Südwestpresse am 07.06.2018  

…Ihre experimentellen Holzschnitte entwickelt die Künstlerin zunächst aus ihrer eigenen malerischen Sicht heraus, entschlackt sie dann von informellem Duktus, präzisiert sie, … Die gewählte Räumlichkeit, sei sie auch noch so gedrängt, prüft unsere eigene Fantasie… Michaela Buchheister, ART Profil, Heft 124-2018

„…  Nimmt man sich die Zeit für eine nähere Betrachtung, so fordern diese Bilder (Acrylbilder) geradezu zum Dialog heraus. Das mag daran liegen, dass sich Schill mit ihren abstrakten Darstellungen nur ganz grob an reale Motive hält und damit dem Betrachter weitgehende Interpretationsfreiheiten überlässt. …“ Wolfgang Eitel, Schwarzwälder Bote, 08.09.2017  

Im Wesentlichen scheint es, als wolle die Künstlerin hier zwei Grundelemente miteinander zu Deckung bringen: Das eine ist der Raum, das andere das Licht. Der Raum, das sind die geometrischen Grundstrukturen des Bildes, die manchmal mehr, manchmal weniger betont werden. Der Raum schafft Ordnung, verleiht Festigkeit und bildet so eine Art Bühne für sich plötzlich ereignende Erscheinungen, die man als Lichtimpulse deuten könnte. Der Raum und das Licht sind die beiden Grundelemente, die Marlis G Schill in jedem ihrer Werke neu ausbalanciert. Dr. Helmut Orpel, Vernissage Galerie Böhner, April 2017

Besonders die meisterhaften Holzschnitte von Marlis G Schill haben m.E. in den bisherigen Ausstellungen hier in Mannheim noch nicht die gebührende Berücksichtigung gefunden. Prozesshafte Auseinandersetzung und permanenter Dialog mit dem Material stehen im Vordergrund. Hier tritt deutlich hervor, wie sensibel die Künstlerin dabei auf ihren hölzernen Druckstock eingeht, dessen stoffliche Energie im fertigen Druck voll zur Geltung kommt.

Dr. Helmut Orpel

Vernissagerede zur Eröffnung der Einzelausstellung am 23.04.2016

Marlis G Schills Bilder wirken auf mehreren Ebenen dialogisch. Zum einen entwickeln sie eine Art Wechselspiel zwischen dem Material und der Idee. Hier spielen nicht nur die Malfarbe und die Leinwand eine Rolle. Es kommen dabei auch Collageelemente, Sand und Asche ins Spiel. Zum anderen ist es der Betrachter, der eingeladen ist, seinen eigenen Zugang zu diesen Bildinhalten zu finden. Wie bei der anspruchsvollen Kunst generell üblich, ist die Bildwirkung ambivalent und kann unterschiedlich interpretiert werden.

Dr. Helmut Orpel

Kunsthistoriker, Vorwort zum Katalog Unterwegs/Verwurzelt, Juli 2015

…Marlis G Schill ist es ein Anliegen, mit ihrer Kunst Gutes zu tun. Seit vielen Jahren spendet sie einige ihrer Werke regelmäßig für Versteigerungen. Der Erlös geht an Kinderhilfsprojekte im In- und Ausland.

Alexandra Kratz

„Mit Kunst Gutes tun“, Stuttgarter Zeitung/Filderzeitung, 26.03.2015

…Marlis G Schill regt die Entdeckerfreude des Betrachters mit verschiedenen Materialien an. Sie verwendet Sand, Asche, Bitumen und Eisenoxid, sogar ein Stück Lauch kam zum Einsatz. …Als Betrachter sucht man stets nach etwas, das in einem selbst einen Widerhall oder einen Reiz hervorruft, also letztlich auch Spuren hinterlässt. Eben dies vermögen die Bilder, wenn man sich darauf einlässt, die verborgenen Botschaften aufzuspüren… Es sind abstrakte Kompositionen, welche dem Betrachter ruhige und unruhige oder bewegte Flächen anbieten, in denen er hier und da seine eigenen innern Bilder finden mag…

Gabriele Pfaus-Schiller

„Grauzonen offenbaren ein reiches farbiges Innenleben“, Gäubote, 10.02.2014

…In Dämmerung an der Mole scheinen in Acryl auf Malplatte die Qualitäten auf, die die Mehrzahl der großformatigen Werke der Malerin prägen. Ein lyrisch-abstraktes, dynamisch-vitales Spiel mit filigranen und kraftvollen Linien, durchscheinender und monochromer wirkender Flächen, der Griff in Teilchenbeschleuniger und Alchemistenküche der Farbe an sich, ihrer Klänge, kontrastreichen Kompositionen, geistigen und emotional-sinnlichen Potenzen…

Rüdiger Schwarz

„Auf der lustvollen Spielwiese der Kunst“, Gäubote, 07.10.2014

…Schiffsartige, boothafte Formen kommen in ihren abstrakt expressionistischen Bildern öfter vor. Neben den schnell trocknenden Acrylfarben nimmt Marlis G Schill Pastellkreide, Wellpappe und Bitumen zur Hand. Das schwäbische ‚Trialen’, die Laufnasen ist ein häufig wiederkehrendes Mittel ihrer Malerei. Auch Materialbilder mit Steinmehl, Erde, Sand, Beton oder Kaffee entstehen in ihrem Atelier. .. In den Techniken Holz- und Linolschnitt hat sie hohe Fertigkeiten erlangt…

Martin Bernklau

Das Atelier als Lebens(t)raum’ Stuttgarter Zeitung/Filderzeitung, 23.05.2013