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Testimonial

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…Schiffsartige, boothafte Formen kommen in ihren abstrakt expressionistischen Bildern öfter vor. Neben den schnell trocknenden Acrylfarben nimmt Marlis G Schill Pastellkreide, Wellpappe und Bitumen zur Hand. Das schwäbische ‚Trialen’, die Laufnasen ist ein häufig wiederkehrendes Mittel ihrer Malerei. Auch Materialbilder mit Steinmehl, Erde, Sand, Beton oder Kaffee entstehen in ihrem Atelier. .. In den Techniken Holz- und Linolschnitt hat sie hohe Fertigkeiten erlangt…

Martin Bernklau

Das Atelier als Lebens(t)raum’ Stuttgarter Zeitung/Filderzeitung, 23.05.2013

…Der Dialog zwischen Malerin und Bild ist hier ein zentrales Thema. Marlis G Schills Bilder wirken auf mehreren Ebenen dialogisch. Zum einen entwickeln sie eine Art Wechselspiel zwischen dem Material und der Idee. Hier spielen nicht nur die Malfarbe und die Leinwand eine Rolle. Es kommen dabei auch Collageelemente, Sand und Asche ins Spiel. Zum anderen ist es der Betrachter, der eingeladen ist, seinen eigenen Zugang zu diesen Bildinhalten zu finden. Wie bei der anspruchsvollen Kunst generell üblich, ist die Bildwirkung ambivalent und kann unterschiedlich interpretiert werden.

Dr. Helmut Orpel

Kunsthistoriker, Vorwort zum Katalog Unterwegs/Verwurzelt, Juli 2015

…Marlis G Schill regt die Entdeckerfreude des Betrachters mit verschiedenen Materialien an. Sie verwendet Sand, Asche, Bitumen und Eisenoxid, sogar ein Stück Lauch kam zum Einsatz. …Als Betrachter sucht man stets nach etwas, das in einem selbst einen Widerhall oder einen Reiz hervorruft, also letztlich auch Spuren hinterlässt. Eben dies vermögen die Bilder, wenn man sich darauf einlässt, die verborgenen Botschaften aufzuspüren… Es sind abstrakte Kompositionen, welche dem Betrachter ruhige und unruhige oder bewegte Flächen anbieten, in denen er hier und da seine eigenen innern Bilder finden mag…

Gabriele Pfaus-Schiller

„Grauzonen offenbaren ein reiches farbiges Innenleben“, Gäubote, 10.02.2014

…In Dämmerung an der Mole scheinen in Acryl auf Malplatte die Qualitäten auf, die die Mehrzahl der großformatigen Werke der Malerin prägen. Ein lyrisch-abstraktes, dynamisch-vitales Spiel mit filigranen und kraftvollen Linien, durchscheinender und monochromer wirkender Flächen, der Griff in Teilchenbeschleuniger und Alchemistenküche der Farbe an sich, ihrer Klänge, kontrastreichen Kompositionen, geistigen und emotional-sinnlichen Potenzen…

Rüdiger Schwarz

„Auf der lustvollen Spielwiese der Kunst“, Gäubote, 07.10.2014

…Marlis G Schill ist es ein Anliegen, mit ihrer Kunst Gutes zu tun. Seit vielen Jahren spendet sie einige ihrer Werke regelmäßig für Versteigerungen. Der Erlös geht an Kinderhilfsprojekte im In- und Ausland.

Alexandra Kratz

„Mit Kunst Gutes tun“, Stuttgarter Zeitung/Filderzeitung, 26.03.2015

…Nach gezielten Fortbildungen malt Marlis G Schill inzwischen bevorzugt in Acryl, die Motive bleiben abstrakt. Durch die regelmäßige Teilnahme an Ausstellungen in Deutschland und im europäischen Ausland hat sie sich in der Kunstszene einen Namen geschaffen und findet immer häufiger Käufer für ihre Werke. Einen Teil der Erlöse aus ihren Bildern spendet Schill seitdem regelmäßig. Soziales Engagement ist ihr wichtig.

Rafaela Renz

„Etwas zurückgeben“, Möhringen Aktuell, 5/ 2015

Besonders die meisterhaften Holzschnitte von Marlis G Schill haben m.E. in den bisherigen Ausstellungen hier in Mannheim noch nicht die gebührende Berücksichtigung gefunden. Prozesshafte Auseinandersetzung und permanenter Dialog mit dem Material stehen im Vordergrund. Hier tritt deutlich hervor, wie sensibel die Künstlerin dabei auf ihren hölzernen Druckstock eingeht, dessen stoffliche Energie im fertigen Druck voll zur Geltung kommt. Und wie Sie an der Nummerierung der einzelnen Blätter sehen, ist die Auflagenhöhe dabei nicht relevant, denn es sind entweder sehr geringe Auflagen oder es handelt sich dabei um „EAS“, also um „Épreu-ves d ́artist“.

Dr. Helmut Orpel

Vernissagerede zur Eröffnung der Einzelausstellung am 23.04.2016

…Die Bilder von Marlis G Schill entwickeln sich wie eigenständige Organismen. Sie entstehen oft scheinbar von alleine, ohne dass es zunächst eine definierte Vorstellung davon gibt, wie das Endprodukt aussehen wird. Für die Künstlerin ist das Spannende dabei, zu sehen, was auf der Malfläche geschieht – und damit auch mit ihr selbst. Sie malt oder sucht nicht den Gegenstand, sondern versucht, ihn während des Malprozesses zu entdecken.

Peter Schmidt

Vernissagerede zur Ausstellung ‚Spuren’, Affstätt, 08.02.2014